Good Morning Dornröschen – Goodbye Deutschland – Nǐhǎo China! Teil 1: Leben in China

verfasst von Chriss

Der heutige Gastblog wurde von unserem Mitglied Daniela Kögler verfasst, die vor kurzem ihr Buch „Good Morning Dornröschen – Goodbye Deutschland – Nǐhǎo China!“ veröffentlicht hat. Sie erzählt darin über die Erfahrungen die sie als Model in China gemacht hat. Montag  gibt’s dann den 2. Teil ihrer kleinen Zusammenfassung die sie für Modelôme geschrieben hat.

Daniela auf der Chinesischen MauerIn meinem ersten Buch geht es um Alltagsausbruch, neue Wege gehen und die damit verbundene Frage: ‘Was ist der richtige Weg!’ Und diese Frage hindert viele Menschen daran, einen ersten Schritt in eine ungewohnte Richtung zu gehen. In ein Land, das weit entfernt ist. Eine uns fremde Kultur und Sprache hat. Da ich mit meinen 24 Jahren schon versuche ‘große Tipps’ zu geben, dachte ich mir, dass es nun an der Zeit ist, diese auch selber umzusetzen. Daher habe ich die Entscheidung getroffen für ein paar Monate nach China zu gehen um dort für eine Agentur in Peking zu modeln. ‘Was? Die Chinesen sind doch komisch! Die laufen die ganze Zeit nur mit Fotoapparat durch die Gegend und geben seltsame Geräusche beim Essen von sich.’ Das waren die Reaktionen der Menschen, die selber noch nicht in China waren. Auf der einen Seite haben sie Recht. Die Chinesen fotografieren tatsächlich sehr viel und geben auch seltsame Geräusche von sich. Aber diese Kultur und diese Menschen haben noch soviel mehr zu bieten.

Ich hatte keine Ahnung, wie das Modelbusiness dort sein würde, aber ich ließ mich von meiner Entscheidung nicht abbringen. So kam es, dass ich Anfang August im Flieger nach Peking saß. Drei Monate China lagen vor mir…Tatsächlich muss ich mir eingestehen, dass der erste Tag Kulturschock pur war. Chinesen die schlechtes Englisch sprechen. Komische Gerüche. Überall Schriftzeichen, die man nicht lesen kann. Und und und…Nach meinem ersten Tag stand für mich fest, dass ich diese Menschen wohl nie verstehen werde. Und ich hatte sogar das Bedürfnis zu MC Donalds zu gehen, da das der einzig vertraute Ort war.

Doch ich lernte in den nächsten Wochen, dass man sich auf dieses Land einfach einlassen muss und gewisse Dinge akzeptieren sollte. Du findest kein gutes Brot! Und wenn, dann ist es überteuert. Also habe ich die Suche danach schnell aufgegeben und mich wie die anderen Chinesen von den kleinen BBQ Grills auf der Straße und den kleinen Imbissen ernährt. Chinesisches Fastfood ist weitaus gesünder als unseres. Überall findet man frisches Gemüse, Fisch, Fleisch mit Reis oder chinesischen Nudeln in allen Varianten. Gefüllte Teigtaschen und vieles mehr.

So wie ich das Essen lernen und lieben lernte, war es auch mit den Menschen. Die Ansichten sind oftmals anders. Die Eltern suchen u.U. die Jobs für ihre Kinder und diese leben bei ihnen bis sie heiraten und Kinder bekommen. Das sollte mit Mitte 20 übrigens schon langsam der Fall sein. Zumindest in Peking geht es teilweise noch sehr traditionell zu. Doch die Chinesen leben keines Falls hinter dem Mond. Allein die Gebäude in allen möglichen Farben und Formen ließen mich regelmäßig aufstaunen.


Montag geht es weiter mit: Good Morning Dornröschen – Goodbye Deutschland – Nǐhǎo China! Teil 2: Modeln in China

So macht Shopping Spaß ;)Ganz typisch in ParksEinkaufen mal andersChinesische KöstlichkeitenNeon und befremdliche Schriftzeichen soweit das Auge reicht.

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